Die Kultur der Trauer hat sich im Laufe der Zeit entwickelt

Sargdekoration

Die Kultur der Trauer umfasst alle Aspekte im Zusammenhang mit dem Tod und Sterben eines Menschen. Dazu gehören Beerdigungen und alle damit verbundenen Feierlichkeiten sowie verschiedene Formen des Abschieds. Die Kultur des

Gedenkens an die Verstorbenen gehört ebenfalls zu den vielen Varianten des Todes und der Trauer. Die Kultur der Trauer bezieht sich auf die Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Vergangenheit und den Orten und Lebensräumen, die Zeit und Muße für das persönliche Gedenken bieten.

Beispiele für Trauerkultur

Trauer kann in einer Erinnerungskultur zum Ausdruck kommen. Diese Kultur bewahrt die Erinnerung an den Verstorbenen und informiert auch Familie und Freunde über den Verstorbenen. Dies kann beispielsweise durch Produkte im Zusammenhang mit Trauerdrucksachen geschehen, in denen Anzeigen und Karten, Einladungen und Gedenkbilder bereitgestellt werden.

Es gibt viele individuelle Möglichkeiten für die Gestaltung von Bestattungen. Sie können zum Beispiel aus persönlichen Gegenständen, privaten Gedenktexten, Musikkompositionen und ähnlichen Gedenkstätten wählen.

Eine sich wandelnde Kultur der Trauer

Trauer wurde lange Zeit vor allem in einer ritualisierten Handlung wahrgenommen und geprägt. Relevante kulturelle Einflüsse haben diesen Prozess konstruiert und den Trauerprozess geprägt.

Rituale geben den Rahmen vor und geben so den Angehörigen Sicherheit und Unterstützung. Christliche Begräbnisrituale in einem kirchlichen Kontext sind beispielsweise durch ein festes Gebet und einen dazugehörigen Chor und Musik gekennzeichnet.

Jedoch ist momentan viel im Wandel. Die Religion bestimmte den Lauf der Dinge nicht mehr in einer für alle verbindlichen Weise. Die Trauer wurde persönlicher und individueller. Gemeinsame Richtlinien galten nicht mehr und machen Platz für individuell gestaltete Beerdigungen.

Trauerkultur in Deutschland

In Deutschland gibt es eine Kultur der Trauer, die von allen Beteiligten durch erkennbare Symbole verstanden wird. Dazu gehörte auch der häufige Wunsch, bei Beerdigungen schwarz zu tragen. Bei älteren Generationen ist es oft noch üblich, dass Witwen mindestens ein Jahr lang schwarz tragen. Schatullen und Urnen sind ebenfalls ein gängiger Teil unserer Bestattungskultur.

Es ist üblich, dass bei Beerdigungen persönliche Reden gehalten werden, entweder von einem Pfarrer bei einer kirchlichen Beerdigung oder von einem Trauerredner bei einem nicht religiösen Gottesdienst Veröffentlicht.

Fragen Sie den Bestatter Ihres Vertrauens

Haben Sie weitere Fragen zur Kultur der Trauer? Dann wenden Sie sich an den Bestatter Ihres Vertrauens, der Sie sicherlich professionell und individuell beraten wird.

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