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Empfehlung: Filme über das Leben, die Liebe, Tod und Abschied

Vor einiger Zeit haben wir Ihnen in einem Beitrag das Buch „Ein ganzes halbes Jahr“ vorgestellt. Nun wollen wir mit diesem Beitrag anknüpfen und Ihnen hier einige Filme vorstellen, wie sie das Leben schreibt:

Filme über das Leben und die Liebe, die Endlichkeit, Trauer, Tod und Abschied

Es ist selbsterklärend, dass unsere Liste kein Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Dazu gibt es noch unzählige weitere Filme rund um dieses, uns alle betreffende Thema „Abschied“…

Zuerst einige Klassiker

„Harold and Maude“ von Hal Ashby

Die Geschichte handelt von der Romanze zwischen dem vom Tod und Selbstmordphantasien besessenen neunzehnjährigen Harold (Bud Cort) und der lebensbejahenden neunundsiebzig Jahre alten Witwe Maude (Ruth Gordon). Zudem treffen sie während einer Beerdigung aufeinander. Maude findet etwas seltsam Anziehendes an Harold und drängt ihn, nach dem Leben zu greifen. Der junge Mann fängt an, die alte Dame zu mögen und zu lieben – sie ist weitaus interessanter als die Mädchen, mit denen ihn seine Mutter immer wieder verkuppeln will. „Harold und Maude“ ist eine wundervolle und unkonventionelle Liebesgeschichte. Schließlich beginnt Harold, sein Leben zu lieben und zu genießen. Und eines Tages heißt es, Abschied nehmen…

„The sixth sense“ von M. Night Shyamalan

Kinderpsychologe Malcolm Crowe (Bruce Willis) befindet sich gerade selbst in einer schweren Identitätskrise (schwerer als er denkt), als der Fall eines Schuljungen (Cole Sear, beeindruckend dargestellt von Haley Joel Osment), der behauptet, Tote sehen zu können, seine ganze Aufmerksamkeit gefangen nimmt. In dem selben Maße, in dem Crowe Zugang zu dem zunächst unnahbaren Patienten gewinnt, entfernt er sich von seiner eigenen Umwelt. Als er schließlich zu der Überzeugung gelangt, dass der Junge mit seinen Visionen recht hat, macht er noch eine weitere, ungleich erschreckendere Entdeckung. Ein Psychothriller mit viel Tiefgang und Hintergrund, der nachdenklich macht.
(Quelle: amazon.de)

„Hinter dem Horizont“ von Vincent Ward

Chris Nielsen, ein erfolgreicher Arzt, stirbt bei einem tragischen Autounfall. Er erwacht irgendwo hinter dem Horizont, in einem Jenseits, in dem all seine Träume und Fantasien zum Leben erwachen. In diesem himmlischen Paradies versucht Chris, seinen Frieden zu finden und die schmerzhafte Trennung von seiner Frau Annie zu überwinden. Auch Annie kann den Verlust ihres Mannes nicht ertragen und nimmt sich völlig verzweifelt das Leben. Im Gegensatz zu Chris findet sich Annie in einer trostlosen Hölle monströser Alptraumfantasien wieder, aus der es kein Zurück gibt. Chris kann und will nicht akzeptieren, daß er Annie niemals wiedersehen darf und beschließt, sie aus der Hölle zu befreien. Zusammen mit einem mysteriösen Spurenleser begibt er sich auf eine Reise hinab ins Reich der Finsternis – eine Reise, die ihn an die Grenzen des Wahnsinns treibt…

Neuere Filme

„P.S. Ich liebe dich“ von Richard LaGravenese

Es war die ganz große Liebe. Holly und Gerry wollten ihr Leben miteinander verbringen. Doch es kommt anders: Gerry stirbt und Holly, erst 29 Jahre alt, bleibt allein zurück. Auch ihr Leben scheint zu Ende. Sie kapselt sich ab, verlässt das Haus nicht mehr. Doch eines Tages bekommt sie einen Brief, mit Gerrys Handschrift. Es ist der erste von einer Anzahl an Briefen, die Gerry vor seinem Tod verfasst hat. Und in jedem stellt er Holly eine Aufgabe, die sie innerhalb eines Monats zu lösen hat. So beginnt für Holly ein Jahr voller Abenteuer – jedes von Gerry detailliert geplant und unterschrieben mit den Worten: „P.S. Ich liebe dich“…
(Quelle: amazon.de)

„Wie ein einziger Tag“ von Nick Cassavetes

Eine einerseits höchst romantische wie andererseits anrührende Liebesgeschichte mit einer Art Happy End – und anders als erwartet. Aus der Feder des Bestseller-Autoren Nicholas Sparks („Message in a Bottle“). Regisseur Nick Cassavetes baut in seiner konventionellen Inszenierung insbesondere auf das Charisma seines Ensembles – den Veteranen James Garner und Gena Rowlands auf der einen, sowie den Newcomern Rachel McAdams und Ryan Gosling auf der anderen Seite. Aufgrund des „Herz-Schmerz-Faktors“ wohl eher etwas für die Damen.
(in Anlehnung an video.de)

„Kein Ort ohne dich“ von George Tillman Jr.

Als sich Ex-Rodeochampion Luke und die Kunststudentin Sophia verlieben, scheint ihre Beziehung durch Sophias geplanten Umzug nach New York kaum Zukunft zu haben. Doch Sophias Beziehung zu Ira, einem alten Witwer, der trotz großer Krisen dauerhaft Glück bei seiner großen Liebe fand, zeigt den Weg, dass für die Liebe Opfer gebracht werden müssen. Die romantischen Briefe, die Ira ein Leben lang seiner Frau schrieb, verändern die Studentin und den Bullenreiter, der mit zu viel Risiko ein schweres Trauma zu überwinden versucht.
(Quelle: VideoMarkt)

„Das Meer in mir“ von Alejandro Amenábar

In seinen Gedanken ist Ramón immer noch jung, agil und bei den Frauen beliebt. Doch die Realität ist bitter, ist der hochintelligente Mann doch seit einem Badeunfall vor 27 Jahren vom Hals abwärts gelähmt. Schon lange will er sich freiwillig aus diesem Dasein verabschieden. Doch dazu würde er Hilfe brauchen – und die versagen ihm Staat und Kirche; und sogar der eigene Bruder, in dessen Haus er lebt, aufopferungsvoll gepflegt von seiner Schwägerin. Erst das Auftauchen der lebenslustigen Rosa lässt seinen Wunsch in greifbare Nähe rücken.
Unter Amenábars einfühlsamer Regie wächst Bardem über sich selbst hinaus, vermittelt Würde und Stolz auch angesichts dramatischer Umstände. Das ist tragisch, anrührend, aber auch erhebend, mutig und witzig. Ein Werk wie das Leben selbst.
(Quelle: amazon.de)

„Im Winter ein Jahr“ von Caroline Link

Eliane (Corinna Harfouch) bittet den Maler Max Hollander (Josef Bierbichler), ein Porträt ihrer beiden Kinder anzufertigen. Als ungewöhnlich erweist sich dieser Auftrag, da Sohn Alexander (Cyril Sjöström) bereits vor einem Jahr verstorben ist und sich seine Schwester Lilli (Karoline Herfurth) nicht mit dem Gedanken abfinden kann, dass ihre Mutter Alexander als Dekoration an die Wand hängen möchte. Lillis abweisende Haltung bröckelt zaghaft, als sie sich mit dem alternden Künstler anfreundet und dabei die Trauer über den Tod ihres Bruders nach und nach verarbeitet…
(Quelle: filmstarts.de)

„Mein Leben ohne mich“ von Isabel Coixet

Als der Arzt Ann eröffnet, sie habe Gebärmutterkrebs und nur noch einige Monate zu leben, nimmt die Hausfrau, zweifache Mutter und Trailer-Bewohnerin die Nachricht mit unnatürlicher Ruhe entgegen und teilt das tödliche Geheimnis mit niemandem. Sie erstellt stattdessen eine Liste mit Wünschen, die sie sich noch erfüllen will: Sie schreibt Geburtstagsbriefe für den 18. Geburtstag ihrer Kinder, besucht ihren Vater im Gefängnis, sucht nach einer Nachfolgerin für ihren Mann und erfährt zum ersten Mal echte Liebe.
(Quelle: Amazon.de)

„Kirschblüten – Hanami“ von Doris Dörrie

Nichts ist wie die Kirschblüte in Japan. Hanami, das ist im Verständnis der Japaner schlichtweg das Gleichnis für die Vergänglichkeit und Schönheit des Lebens. Es ist auch der Titel von Doris Dörries wohl schönstem, ausgewogenstem und weisestem Film. Mit großem Ernst und Gelassenheit erzählt die Münchner Filmemacherin eine wunderschöne Liebesgeschichte, die erst nach dem Tod ihre Erfüllung findet.
Rudi und Trudi führen ein ereignisarmes Leben im Allgäu miteinander. Die Kinder sind alle aus dem Haus. Leben in der Großstadt oder noch weiter weg in Japan. Das ergraute Ehepaar hat nur noch sich und die vielen kleinen Rituale, als Trudi plötzlich erfährt, dass ihr Mann nur noch kurze Zeit zu leben hat.
(Quelle: www.br-online.de)

Etwas besonderes

„La casa delle favole“ / „Das Haus der Märchen“ von Karl-Heinz Heilig

Poetisch und leise erzählt der Film die Geschichte eines Lebenstraumes – verwirklicht im Niemandsland zwischen den Grenzen am Fluss. Inmitten einer der schönsten Flusslandschaften der Schweiz, dem Sensetal, hat Walter Bartolomé ein irdisches Paradies geschaffen; so schön, so vollendet, dass jeder, der diesen Ort je besucht hat, sich unvermittelt in einer anderen Welt glaubt. Ein Kunstwerk, gebaut aus 70 Jahren Zeit und nur aus dem, was der Fluss ihm an Materialien für den Bau schenkte. Ein Jahr hat der Filmemacher Karl-Heinz Heilig den Hauptdarsteller mit der Kamera begleitet, seinen Geschichten zugehört und seine Lebenserfahrungen festgehalten. Entstanden ist ein berührendes Filmdokument über das Werden eines Gartens, über die Kraft der Träume, die Fülle der Bescheidenheit und den Reichtum eines naturverbundenen Lebens. Ein leiser und heiterer Film – eine `Liebeserklärung an das Leben´ (Quelle: www.heilig-film.de).
Walter Bartolomé starb kurz nach der Fertigstellung des Filmes im Alter von 85 Jahren.

„Wie im Himmel“ von Kay Pollak

Der schwedische Star-Dirigent Daniel Daréus erleidet nach einem Konzert einen totalen Zusammenbruch. Die Ärzte prophezeien ihm den baldigen Tod, wenn er sein Leben nicht von Grund auf ändert. Als Daniel begreift, dass ihm sein Leben zu entgleiten droht, zieht er sich in das Dorf seiner Kindheit zurück. Obwohl ihn dort nicht nur schöne Erinnerungen erwarten, beginnt er nach und nach zu sich selbst zu finden. Er übernimmt die Leitung des örtlichen Kirchenchors und zeigt der bunt zusammen gewürfelten Gruppe von Hobby-Sängern völlig neue Wege auf. Doch seine Methoden stoßen nicht überall auf Anklang … Am Ende des Filmes steht sein in Gesang gebetteter Tod. Ein mitreißender und bewegender Film, der noch lange nachwirkt.
(BR, in Anlehnung an Amazon.de)

… und wenn es etwas ironischer sein darf

„Alles auf Zucker“ von Daniel Levy

Jaeckie Zucker (Henry Hübchen), geboren als Jakob Zuckermann, ist ein deutscher Jude, der allerdings schon seit dem Mauerbau nichts mehr mit dem „Club“ seiner Glaubensgemeinschaft zu tun haben will. Bis zur Wende einer der TV-Stars in der DDR, hatte Jaeckie danach kein Glück mehr:  Als Spieler mit einer Menge Schulden und auch um seine Ehe mit Marlene (Hannelore Elsner) ist es nicht gut bestellt. Doch damit nicht genug, denn über Nacht drängt sich auch noch seine jüdische Verwandtschaft in sein Leben. Seine Mutter ist nämlich gestorben, und in ihrem Testament hat sie verfügt, dass sich die beiden Brüder – der durch und durch atheistische Jaeckie und sein orthodoxer Bruder Samuel – versöhnen sollen. Denn nur dann wird geerbt. Die Einhaltung der Gebote obliegt natürlich einem waschechten Rabbi (Rolf Hoppe), der während der siebentägigen Schiva, der Totenwache, zugegen ist. Aber was zum Donnerwetter bedeutet es eigentlich, jüdisch zu sein? Eine hinreißende, scharfsinnige Komödie.
(Quelle: kino-zeit.de)

Und hier noch zwei besondere Tipps der Redaktion

„Nokan – Die Kunst des Ausklangs“ von Yōjirō Takita (2008)

Der Cellist Daigo Kobayashi verliert seinen Job in einem Orchester in der Hauptstadt Tokyo. Gemeinsam mit seiner Frau zieht er in seine Heimatstadt Yamagata. Dort entdeckt ein Stellenangebot bei einer Firma, die den Namen „Hilfe bei der Reise“ trägt. Erst im Bewerbungsgespräch erkennt er, dass es sich bei dem Unternehmen nicht um eine Reisebüro, sondern um ein traditionelles Leichenwäscherunternehmen handelt. Mehr von der Handlung wollen wir hier nicht verraten. Der Film erhielt – verdient! – 2009 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Ihm gelingt das Kunststück, aus dem Tabuthema Tod auszubrechen und ein großartiges Kehrstück über das Leben zu machen. Bis zum Schluss… Unser Prädikat: Besonders sehenswert!

„Das Beste kommt zum Schluss“ von Rob Reiner (2007)

Zwei Männer, die unterschiedlicher kaum sein könnten, teilen sich beide an Krebs erkrankt ein Krankenhauszimmer: Jack Nicholson als weißer, turbo-kapitalistischer Klinikbesitzer und ein äußerst sympathischer schwarzer Automechaniker, gespielt von Morgan Freeman. Beide erfahren, dass sie nur noch ein halbes, maximal ein Jahr zu Leben haben. Und es entwickelt sich… eine ganze Menge!

Viel mehr möchten wir hier gar nicht verraten. Außer vielleicht, dass uns als Krematoriumsbetreiber auch besonders die letzte Szene sehr zum Schmunzeln gebracht hat.

Abschiednahme und Trauerfeier im Krematorium?

Als Teil im Ablauf von Tod und Abschied sind auch wir, das Team vom Krematorium Schwarzenborn, für Sie da. Denn auch bei uns ist genau das möglich: Abschied nehmen von Ihrem Verstorbenen mit einer kleinen Trauerfeier in unseren Räumen. In diesem Fall sprechen Sie den Bestatter Ihres Vertrauens an.

Selbstverständlich stehen auch wir Ihnen für Fragen jederzeit zur Verfügung. Rufen Sie uns an: (0 56 86) 930 92 65 oder schreiben Sie uns eine Nachricht.


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